Fanzone ⚽️ WM Katar 2022

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Ecuador

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Senegal


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Katar


Iran

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USA


Wales

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England

Ecuador vs. Senegal
Für beide Teams geht es in Gruppe A noch ums Weiterkommen. Ecuadors Torjäger Énner Valencia ist dabei leicht angeschlagen, kann aber spielen. Schießt er das nächste Tor für Ecuador, wäre dies mit dann sieben WM-Toren in Serie für sein Land ein WM-Rekord. Afrikameister Senegal benötigt einen Sieg, um zum zweiten Mal nach 2002 bei einer WM das Achtelfinale zu erreichen. Der Auftritt beim 3:1 gegen Katar machte dabei Mut.


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Iran vs. USA
Gruppe B: Iran - USA (20.00 Uhr) Doha (Al-Thumama Stadion) Iran: Brisanter könnte ein Spiel für das Team Melli kaum sein, sportlich und politisch. Die USA gelten in der Doktrin der Islamischen Republik als der große "Satan", eine Niederlage wäre mehr als nur ein Misserfolg auf dem Platz. Auch sportlich könnte das Spiel historisch werden. Mit einem Sieg würde sich die Mannschaft des portugiesischen Trainers Carlos Queiroz sicher erstmals für die K.o.-Runde qualifizieren. Unklar ist, ob Torhüter Alireza Beiranvand nach seiner Kopfverletzung im ersten Spiel wieder in die Startelf rückt. USA: Nach zwei Unentschieden gegen Wales (1:1) und England (0:0) brauchen die Amerikaner einen Sieg, um das Achtelfinale noch zu erreichen. In der Spitze sucht Trainer Gregg Berhalter noch seine Idealbesetzung. Im ersten Spiel durfte der Ex-Bremer Josh Sargent von Beginn an ran, im zweiten Haji Wright. Möglich, dass Timothy Weah diesmal ganz nach vorne rückt und der Dortmunder Giovanni Reyna dahinter seine Startelf-Premiere bei diesem Turnier feiert. Iran: 24 Hosseini - 23 Rezaeian 8 Pouraliganji, 19 Hosseini, 5 Mohammadi - 6 Ezatolahi, 21 Nourollahi, 3 Haji Safi - 17 Gholizadeh, 9 Taremi, 20 Azmoun USA: 1 Turner - 2 Dest, 13 Ream, 3 Zimmerman, 5 Robinson - 4 Adams - 8 McKennie, 6 Musah - 7 Reyna, 10 Pulisic - 21 Weah Schiedsrichter: Antonio Mateu Lahoz (Spanien)


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Iran vs. USA
Die Lage ist brisant, sportlich wie politisch: Wenn der Iran und die USA am Dienstag (20.00 Uhr) im entscheidenden Gruppenspiel bei der Fußball-WM in Katar aufeinandertreffen, steht nicht nur das Achtelfinal-Ticket auf dem Spiel. Im Al Thumama Stadium in Doha geht es auch um Prestige zwischen zwei Erzfeinden, die schon seit mehr als 40 Jahren diplomatische Rivalen sind. Und um politische Zeichen angesichts der angespannten Lage im Iran.Doha. Inmitten der schwersten Proteste seit Jahrzehnten ist der Druck auf Irans Team Melli im Fokus der Weltöffentlichkeit enorm. Anders als bei der WM 1998 in Frankreich, als die Iraner unter dem Slogan "Die Mutter aller Spiele" mit 2:1 gegen die USA triumphierten und damit den ersten WM-Sieg überhaupt feierten, die Torschützen Hamid Estili und Mehdi Mahdavikia zu Nationalhelden wurden und das Spiel noch heute von den Funktionären der Islamischen Republik als größter Erfolg der nationalen Fußball-Historie gefeiert wird. Schon vor dem Turnier in Katar hieß es aus Teheran vor dem Duell gegen den "Großen Satan" USA: Dieses Spiel darf nicht verloren werden.Klar ist: Nur ein Sieg in der letzten Partie der Gruppe B bringt einen sicheren Platz in der K.o.-Phase. England führt mit vier Punkten vor dem Iran (3), den USA (2) und Wales (1). Die Iraner wollen erstmals in ihrer WM-Historie die Gruppenphase überstehen, wofür unter Umständen auch ein Remis gegen die US-Boys um Christian Pulisic oder Timothy Weah reichen könnte. Die Amerikaner sind jedenfalls zum Siegen verdammt."Das Spiel ist wie ein K.o.-Spiel - siegen oder nach Hause fahren", sagte US-Coach Gregg Berhalter, der gleichzeitig versuchte, die sportliche Bedeutung hervorzuheben. "Ich gehe davon aus, dass das Spiel hart umkämpft sein wird - weil beide weiterkommen wollen und nicht, weil es um Politik oder die Beziehung zwischen unseren Ländern geht", sagte er. Das Schöne am Fußball sei, dass er Menschen auf der ganzen Welt durch die gemeinsame Liebe zum Sport verbinde.Nach zwei Unentschieden gegen Wales (1:1) und England (0:0) haben die US-Amerikaner weiter alles in der eigenen Hand, um wie 2014 ins Achtelfinale einzuziehen. Vor zwanzig Jahren hatte es sogar mit dem Einzug ins Viertelfinale gereicht. "Jedes Mal, wenn man bei einer WM ins letzte Gruppenspiel geht und sein Schicksal selbst in der Hand hat, ist das eine ziemlich gute Sache", betonte Berhalter. Bei den Iranern, die sich nach dem Auftakt-2:6 gegen England mit einem 2:0 gegen Wales rehabilitierten, sind die Erwartungen riesig. Während sich die Führung der Islamischen Republik mit dem Achtelfinal-Aufstieg Rückenwind in der Innenpolitik verspricht, fordern die Anhänger der Proteste auf der Weltbühne ein Zeichen der Solidarität. Während das Team Melli gegen England noch mit dem Nicht-Singen der Nationalhymne ein Zeichen setzte, gaben die Spieler dem Druck nach und stimmten gegen Wales die Hymne an - wenn auch recht leidenschaftslos.Trainer Carlos Queiroz legte genauso wie sein Gegenüber den Fokus aufs Sportliche. "Unsere Vorbereitung begann mit einer guten Erholung, um den Geist zu erfrischen und den Müll aus unseren Köpfen zu verbannen. Wir konzentrieren uns auf unser Ziel, denn wir wollen den iranischen Fans dieses Geschenk machen", sagte der Coach, warnte aber: "Die USA haben auch eine hervorragende Mannschaft."Mit einem Sieg hofft die politische Führung in Teheran auf ein neues Nationalgefühl. Gleichzeitig birgt eine Niederlage die Gefahr des genauen Gegenteils. Ohnehin sind viele Iranerinnen und Iraner gespalten in der Frage, ob sie sich an einem Erfolg der Mannschaft freuen können, während Hunderte Menschen in der Heimat getötet und Tausende verhaftet wurden - darunter Ex-Teamspieler Vouria Ghafouri.


11/28

Wales vs. England
Mitfavorit England kann den endgültigen Sprung ins WM-Achtelfinale mit personeller Bestbesetzung in Angriff nehmen. Beim Abschlusstraining in Al Wakra hatte Nationaltrainer Gareth Southgate am Montag 25 Profis zur Verfügung. Kapitän Harry Kane (Schmerzen im Fuß), Offensivspieler James Maddison (Knieprobleme) und Harry Maguire (krank beim Iran-Spiel ausgewechselt) haben körperliche Probleme in Katar hinter sich gelassen und sind für das letzte Spiel der Gruppe B am Dienstagabend (20.00 Uhr) gegen Wales in Al-Rajjan einsatzbereit. Nur Reservist Ben White fehlte krankheitsbedingt. Es wird erwartet, dass Southgate seine in beiden WM-Partien eingesetzte Startelf diesmal etwas verändert. Bukayo Saka, Mason Mount und Kieran Trippier sind Kandidaten für die Rotation. Möglich ist, dass Manchester-City-Star Phil Foden im britischen Duell einen Startelfeinsatz und Spielpraxis bekommt. Auch Jude Bellingham, der bei Borussia Dortmund seit Monaten im Drei-Tages-Rhythmus durchspielt, ist ein Kandidat für eine Pause. Ihn könnten Jordan Henderson oder Kalvin Phillips ersetzen. Beim 0:0 gegen die USA war der 19-Jährige vorzeitig vom Feld genommen worden - aus Gründen der Schonung, wie Southgate einordnete.


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Wales vs. England
Alle vier Teams können in der WM-Gruppe B noch weiterkommen. Die beste Ausgangsposition vor den finalen Spielen am Dienstagabend (20.00 Uhr) besitzt Vize-Europameister England.England (4 Punkte, 6:2 Tore) kommt weiter... - bei einem Sieg oder Remis gegen Wales. - bei einer Niederlage gegen Wales mit bis zu drei Toren Unterschied. - bei einer Niederlage gegen Wales mit bis zu fünf Toren Unterschied, wenn Iran gegen USA Remis endet. Iran (3 Punkte, 4:6 Tore) kommt weiter... - bei einem Sieg gegen die USA. - bei einem Remis gegen die USA, wenn Wales nicht gegen England gewinnt. Die USA (2 Punkte, 1:1 Tore) kommen weiter... - bei einem Sieg gegen Iran. Wales (1 Punkt, 1:3 Tore) kommt weiter... - bei einem Sieg mit mindestens vier Toren Unterschied gegen England. - bei jedem Sieg gegen England, wenn Iran gegen die USA Remis spielt.


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Wales vs. England
Technische Daten und mögliche Aufstellungen zur Fußball-WM in Katar am Dienstag:Al Rayyan. Gruppe B - 3. Runde: Wales - England (Al Rayyan, Ahmad bin Ali Stadium, 20.00 Uhr, SR Slavko Vincic/SLO) Wales: 12 Ward - 5 Mepham, 6 Rodon, 4 B. Davies - 14 Roberts, 10 Ramsey, 15 Ampadu, 8 Wilson, 3 N. Williams - 11 Bale, 13 Moore Ersatz: 21 A. Davies - 2 Gunter, 17 Lockyer, 24 Cabango, 25 Colwill - 7 Allen, 16 Morrell, 18 J. Williams, 22 Thomas, 23 Levitt, 26 Smith - 9 Johnson, 19 Harris, 20 James Es fehlt: 1 Hennessey (gesperrt) England: 1 Pickford - 2 Walker, 15 Dier, 6 Maguire, 3 Shaw - 4 Rice, 14 Phillips - 17 Saka, 20 Foden, 7 Grealish - 24 Wilson Ersatz: 13 Pope, 23 Ramsdale, 12 Trippier, 5 Stones, 16 Coady, 18 Alexander-Arnold, 21 White, 8 Henderson, 22 Bellingham, 19 Mount, 25 Maddison, 26 Gallagher, 10 Sterling, 11 Rashford, 9 Kane Fraglich: 21 White (krank)


11/28

Niederlande vs. Katar
Für diesen Mann wirft selbst der Disziplinfanatiker Louis van Gaal seine Prinzipien über Bord. Eigentlich war es für den Coach der Niederländer undenkbar, einen Spieler für ein großes Turnier zu nominieren, der nicht zu 100 Prozent fit ist. Die Ausnahme des 71-Jährigen heißt Memphis Depay. "Er ist ein außergewöhnlicher Spieler. Ich erachte ihn als unglaublich wichtig für die Mannschaft und deshalb haben wir getan, was wir getan haben", erläuterte van Gaal. Depay, der wegen einer Oberschenkelverletzung seit Mitte September kein Spiel mehr absolviert hatte, wurde mit zur WM nach Katar genommen.Al-Chaur. Im letzten Gruppenspiel gegen den bereits ausgeschiedenen Gastgeber dürfte der 28-Jährige vom FC Barcelona am Dienstag (16.00 Uhr) erstmals bei diesem Turnier in der Startelf stehen. "Ich fühle mich besser und besser. Wir haben natürlich andere Spieler, die sehr gut sind. Aber mit einem fitten Memphis haben wir eine bessere Chance", sagte Depay. Seine fehlende Spielpraxis sieht Depay nicht als Problem: "Das ist überbewertet. Ich kann trotzdem für eine entscheidende Aktion sorgen oder ein Tor schießen". Die niederländischen Fans sehnen seinen Einsatz dabei, denn Depay ist so etwas wie der Heilsbringer der bisher akut stotternden Oranje-Offensive. Im Land des Totaalvoetbal ist es schwer zu akzeptieren, dass im eigenen Ballbesitz nahezu überhaupt nichts zusammenläuft. Es ist schon ein herrliches Bild, van Gaal mit seinem wichtigsten Angreifer zusammen zu sehen. Hier der stets akkurat im Anzug gekleidete Coach, bei dem Disziplin über allem steht und der nach eigener Ansicht fast immer recht hat. Dort der großflächig tätowierte Glamour-Stürmer, der liebend gern Rap-Videos dreht, eine eigene Modekollektion hat und auf Instagram die ganze Welt an seinem extravaganten Lebensstil teilhaben lässt. Kurz vor der WM brachte Depay zusammen mit dem wegen versuchten Mordes angeklagten Ex-Nationalspieler Quincy Promes einen neuen Song heraus. Van Gaal juckt das alles wenig. "Das ist nicht meine Musik", sagte der Bondscoach nur. Vor ein paar Jahren war es schwer vorstellbar, dass Depay einmal eine tragende Rolle in der Elftal spielen würde. Bei der PSV Eindhoven gelang ihm zwar der Durchbruch, der folgende Absturz bei Manchester United war allerdings ebenso rasant. Obwohl sein Trainer auch dort van Gaal hieß, kam er überhaupt nicht zurecht. Die alles andere als zimperliche britische Presse ging auf Ursachenforschung im Leben des Profis und fand ihrer Ansicht nach Antworten - oder eher eine sich gut verkaufende Story. Depays Vater verließ die Familie, als der kleine Memphis gerade drei Jahre alt war. Seine Mutter heiratete einen anderen Mann aus der Nachbarschaft, ein Haushalt mit elf Kindern entstand. Depay sprach davon, in ständiger Angst vor Angriffen seiner neuen Geschwister gestanden zu haben, wurde rassistisch beleidigt, geschlagen und mit einem Messer bedroht. Dass man sich mit einem üppigen Salär in Manchester und weit weg von der Heimat mal austobt, ist eigentlich verständlich. Bei Depay war der Wechsel nach Lyon vor fünf Jahren der Knackpunkt. Dort wurde er erwachsen und erkannte: "Der einzige, der für meine Karriere verantwortlich ist, bin ich selbst." Nun ist er auf dem besten Weg zum niederländischen Rekord-Torschützen. Derzeit ist Robin van Persie mit 50 Toren vorn, Depay fehlen noch acht Treffer. Die wird er in Katar wohl nicht schaffen, zumal ihn van Gaal primär als "unseren Assistkönig" sieht. Dass Depay nun in Sachen Startelf zum Späteinsteiger in Katar wird, muss nicht unbedingt schlecht sein. Marco van Basten war 1988 bei der EM zu Beginn nicht fit, selbiges galt für Arjen Robben vor der WM 2010. Am Ende spielten beiden eine tragende Rolle, Holland wurde Europameister und Vize-Weltmeister.


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Niederlande vs. Katar
Der bereits ausgeschiedene WM-Gastgeber Katar hofft auf einen versöhnlichen Abschluss der Heim-Weltmeisterschaft. "Wir wussten, dass das ein Szenario sein könnte", sagte Trainer Felix Sanchez vor dem Gruppenfinale gegen die Niederlande: "Wir werden trotzdem alles geben. Wir wollen zeigen, was wir für ein Potenzial haben und dass wir auf diesem Niveau mithalten können. Wir wollen unser Land stolz machen." Mit null Punkten aus zwei Spielen hat der WM-Debütant keine Chance mehr auf das Weiterkommen. Er sei darüber "nicht enttäuscht", betonte Sanchez: "Man muss den Kontext berücksichtigen. Katar ist ein kleines Land, das war die erste WM-Teilnahme." Vielmehr würden ihm die Auftritte Mut für die Zukunft machen. "Wir sollten glücklich sein über die Fortschritte in den letzten Jahren", so der Coach. Es gelte nach der Weltmeisterschaft konsequent weiterzuarbeiten. "Wenn wir hoffentlich nochmal bei einer WM dabei sind, werden wir sicher konkurrenzfähiger sein", versprach Sanchez. Dass bei den bisherigen Auftritten ein Großteil der Fans jeweils vorzeitig das Stadion verlassen hatte, wollte der Spanier nicht kommentieren. "Jeder ist frei in der Entscheidung, wann er kommt und wann er das Stadion verlässt. Das habe ich nicht zu bewerten", so Sanchez.


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Niederlande vs. Katar
Vor dem letzten Spiel gegen die Niederlande wehrt sich Katars Nationaltrainer Felix Sanchez gegen Kritik am frühen Aus des Gastgebers. "Natürlich wären wir gern in einer besseren Situation, aber sollten die Perspektive nicht verlieren. Wir sind in einem kleinen Land mit 6000 lizenzierten Fußballern. Wir werden in der Zukunft besser sein, als wir es bei dieser WM waren", sagte der Spanier am Montag.Al-Chaur. Nach Niederlagen gegen Ecuador und den Senegal hat Katar keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Zum Abschluss der Gruppenphase trifft Katar am Dienstag (16.00 Uhr MEZ) auf die Niederlande, die sich als Sieger der Gruppe A für das Achtelfinale qualifizieren wollen. Man werde versuchen, mit den Niederlanden mitzuhalten, sagte Sanchez. Der 46-Jährige wies allerdings auch darauf hin, dass der Gegner das achtbeste Team der Welt sei und setzt eher auf den Lerneffekt für seine Spieler. "Das wird ein guter Abschluss für unser Team", sagte Sanchez. Zu seiner Zukunft wollte sich der frühere Jugendtrainer des FC Barcelona nicht äußern, meinte aber mit Blick auf den Fußball in Katar: "Wir schließen nun ein Kapitel und beginnen ein neues. Das Land will weiter in den Fußball investieren und wir wollen uns für die nächsten großen Turniere qualifizieren."


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Niederlande vs. Katar
Trotz des jüngsten Dämpfers hat der niederländische Fußball-Nationaltrainer Louis van Gaal die großen Ambitionen der Elftal bei der WM in Katar unterstrichen. "Ich möchte keinen Druck aufbauen, aber wir müssen doch immer ein Ziel haben, um darauf hinarbeiten zu können. Der richtige Weg ist zu denken, dass wir Weltmeister werden können", sagte van Gaal vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Katar. Während das Aus des Gastgebers vor dem Duell am Dienstag (16.00 Uhr MEZ) bereits feststeht, kann van Gaals Team den Gruppensieg perfekt machen. "Wir haben es selbst in der Hand, wir werden alles geben und auf uns schauen", sagte der 71-jährige van Gaal: "Wer Weltmeister werden will, muss es mit jedem aufnehmen können." Zuletzt hatte sein Team beim 1:1 gegen Ecuador Schwächen gezeigt. Im Parallelspiel der Gruppe A treffen der Senegal und Ecuador aufeinander, den Niederlanden genügt bereits ein Unentschieden gegen Katar, um weiterzukommen. Unterschätzen will van Gaal die mit zwei Niederlagen gestarteten Gastgeber keinesfalls. "Mein Eindruck ist, dass jedes Spiel dieser WM schwierig ist. Das zeigen die Ergebnisse. Es gab viele Unentschieden und knappe Siege", sagte er: "Ich habe gesagt, dass wir Weltmeister werden können, aber nicht dass wir es auf jeden Fall werden. Die Spieler müssen an ihre Stärken glauben."


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Niederlande vs. Katar
Gruppe A - 3. Runde: Niederlande - Katar (Al Khor, Al Bayt Stadium, 16.00 Uhr, SR Bakary Gassama/GAM) Niederlande: 23 Noppert - 2 Timber, 4 Van Dijk, 5 Ake - 22 Dumfries, 14 Klaassen, 21 F. de Jong, 17 Blind - 10 Depay - 7 Bergwijn, 11 Gakpo Ersatz: 1 Pasveer, 13 Bijlow - 3 De Ligt, 6 De Vrij, 16 Malacia, 26 Frimpong, 20 Koopmeiners, 11 Berghuis, 15 De Roon, 24 Taylor, 25 Simons, 9 L. de Jong, 12 Lang, 18 Janssen, 19 Weghorst Katar: 22 Barsham - 2 Pedro Miguel, 17 Mohamad, 16 Khoukhi, 3 A. Hassan, 14 Ahmed - 12 Boudiaf, 10 Al-Haydos, 23 Madibo - 11 Afif, 19 Ali Ersatz: 1 Alsheeb, 21 Y. Hassan - 4 Waad, 5 Salman, 13 Khidir, 15 Al-Rawi, 25 Gaber, 6 Hatim, 20 Al-Hajri, 26 Tarek, 8 Asad, 9 Muntari, 7 Alaaeldin, 18 Muneer, 24 Alhadrami


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Ecuador vs. Senegal
Gruppe A: Ecuador - Senegal (16.00 Uhr) Al-Rajjan (Chalifa International Stadion) Ecuador: Trainer Gustavo Alfaro erwartet das bislang schwerste Spiel im Turnier. Für beide Teams geht es ums Weiterkommen. "Das wird ohne Zweifel wahnsinnig intensiv", prophezeite Alfaro, der den gelb-gesperrten Mittelfeldspieler Jhegson Méndez ersetzen muss. Torjäger Énner Valencia ist leicht angeschlagen, kann aber spielen. Schießt er das nächste Tor für Ecuador, wäre dies mit dann sieben WM-Toren in Serie für sein Land ein WM-Rekord. Senegal: Der Afrikameister benötigt einen Sieg, um zum zweiten Mal nach 2002 bei einer WM das Achtelfinale zu erreichen. Der Auftritt beim 3:1 gegen Katar machte der Mannschaft von Trainer Aliou Cissé dabei Mut. Auch ohne den schmerzlich vermissten Bayern-Stürmerstar Sadio Mané gelangen den Senegalesen drei Tore. Zudem erwies sich Schlussmann Edouard Mendy vom FC Chelsea nach einem schwachen Auftakt als sicherer Rückhalt. Ecuador: 1 Galindez - 17 Preciado, 2 Torres, 3 Hincapié, 7 Estupinan - 19 Plata, 21 Franco, 23 Caicedo, 25 Porozo - 11 Estrada, 13 Valencia Senegal: 16 Edouard Mendy - 21 Sabaly, 3 Koulibaly, 22 Diallo, 14 Jakobs - 6 Nampalys Mendy, 5 Idrissa Gueye - 18 Ismaila Sarr, 9 Dia, 15 Diatta - 19 Diedhiou Schiedsrichter: Clément Turpin (Frankreich)


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Niederlande vs. Katar

Al Bayt Stadium

Plätze: 60.000 Spielleiter dieser Partie: Bakary GASSAMA (GAM) (Schiedsrichter) Elvis NOUPUE (CMR) (Assistent) Mahmoud Ahmed Kamel Abo El Regal (EGY) (Assistent) Ning Ma (CHN) (Vierter Offizieller)


11/11

Wales vs. England

Ahmad bin Ali Stadium

Plätze: 40.000 Spielleiter dieser Partie: Slavko Vinčić (SVN) (Schiedsrichter) Tomaž Klančnik (SVN) (Assistent) Andraž Kovačič (SVN) (Assistent) Yoshimi Yamashita (JPN) (Vierter Offizieller)


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Ecuador vs. Senegal

Khalifa International Stadium

Plätze: 40.000 Spielleider dieser Partie: Clément Turpin (FRA) (Schiedsrichter) Nicolas Danos (FRA) (Assistent) Cyril Gringore (FRA) (Assistent) Istvan Kovacs (ROU) (Vierter Offizieller)